Beim Depalettieren werden Packstücke von einer Palette aufgenommen und an den nächsten Prozess übergeben. Bei Kartons kann das die Vereinzelung für Sortierung, Produktion oder Containerbeladung sein. Ein Depalettierer für vollständige Lagen erfüllt dabei eine andere Aufgabe als ein Roboter, der einzelne Kartons greift.
Die Suche nach „Depalettierer“ umfasst auch andere Güter wie Behälter, Flaschen oder Säcke. Für diese Planung beschränken wir uns auf geschlossene Kartons und ihre Übergabe an Fördertechnik.
Den Zustand der Eingangspalette beschreiben
Erfassen Sie Palettenformat, Gesamthöhe, Kartonformate und das tatsächliche Stapelbild. Eine gleichmäßig aufgebaute Palette ist anders zu behandeln als eine verschobene Mischpalette. Überstände, beschädigte Kartons und Lücken verändern die zugänglichen Greifflächen.
Klären Sie, wer Folie, Bänder, Deckel oder Zwischenlagen entfernt. Diese Schritte sind nicht automatisch Teil einer Roboterzelle. Wenn Menschen vorbereiten, gehört ihre Arbeitszeit in den Gesamtvergleich.
Einzelkarton oder komplette Lage?
Die Aufnahme einer ganzen Lage kann zu wiederkehrenden, geeigneten Stapelbildern passen. Einzelkartonhandling bietet eine andere Auflösung für Artikelidentifikation und nachgelagerte Verteilung. Die passende Variante hängt von Verpackung, Zielprozess und erforderlicher Reihenfolge ab.
Hersteller wie KUKA beschreiben automatisches Palettieren und Depalettieren als unterschiedliche Anwendungsaufgaben mit geeigneten Greifern und Software. Die konkrete Auswahl muss dennoch für die reale Ladung erfolgen.
Kartons identifizieren und vereinzeln
Wenn das Förderband jeden Karton einem Auftrag zuordnet, muss die Identität nach dem Griff bekannt bleiben. Bestimmen Sie, wo gelesen oder gemessen wird und was bei fehlenden Daten geschieht. Unbekannte Kartons benötigen einen definierten Ausnahmeweg.
Auch der Abstand zwischen Kartons ist wichtig. Ein Roboter kann nicht beliebig schnell ablegen, wenn Scanner, Sortierung oder die nächste Maschine einen größeren Abstand benötigen. Prüfen Sie den gesamten Abnahmeprozess.
Palettenwechsel und Störungen einbeziehen
Leere Paletten müssen entfernt und neue bereitgestellt werden. Definieren Sie, ob der Roboter währenddessen wartet oder zwischen Arbeitspositionen wechseln kann. Der notwendige Platz und die Verkehrswege gehören zur Auslegung.
Testen Sie außerdem einen schlecht greifbaren Karton, ein belegtes Förderband und den Wiederanlauf nach manueller Hilfe. Messen Sie vollständig bearbeitete Paletten und die zugehörige Personalzeit. Ein guter Einzelgriff ersetzt keinen Nachweis für den wiederkehrenden Prozess.
Die KRONA Anwendung klar abgrenzen
KRONA U1 kann bei der Containerbeladung Kartons von Paletten aufnehmen. Das begründet eine Prüfung der entsprechenden Zuführung, aber keine pauschale Zusage für jede eigenständige Depalettierzelle. Vereinbaren Sie Arbeitsraum, Kartonvarianten, Greiffolge und Übergabe gesondert.
Für eine erste Bewertung helfen Fotos des typischen Stapelbilds, Maße und Gewichte sowie der gewünschte Zielprozess. In der Anfrage können Sie zunächst die Menge nennen; die technischen Details werden anschließend gemeinsam geklärt.
- Depalettieren
- Palettieren
- Fördertechnik
KRONA U1 entlädt Kartons aus Containern auf Paletten oder Förderbänder und belädt Container mit Kartons von Paletten oder Förderbändern. KRONA U1 kennenlernen →
Depalettieranwendung besprechen