Ein Roboter und ein Förderband bilden noch keinen abgestimmten Prozess. Die Verbindung muss klären, wann ein Karton übergeben werden darf, welches System ihn verfolgt und was bei einer Störung passiert. Die mechanische Übergabe und die Steuerung müssen dieselben Zustände beschreiben.

Bei Containerentladung steht die Abnahme des Kartons im Mittelpunkt. Bei Containerbeladung muss die Fördertechnik den benötigten Karton rechtzeitig und in passender Ausrichtung bereitstellen. Diese Richtungen benötigen getrennte Abläufe.

Fördertechnik nach der tatsächlichen Aufgabe auswählen

Ein Teleskopförderer verkürzt den Weg zwischen Rampe und Arbeitsposition. Rollenbahnen oder feste Gurtförderer übernehmen andere Streckenabschnitte. Prüfen Sie Breite, Übergabehöhe, Kartonboden und Freiraum mit der vorgesehenen Ladung. Die Bezeichnung allein bestätigt keine Kompatibilität.

Produktkataloge wie die Teleskopförderer von Caljan zeigen verschiedene Ausführungen. Deren Werte beschreiben die jeweiligen Herstellerprodukte. Für eine KRONA Integration werden die ausgewählten Komponenten und ihre Schnittstellen gesondert festgelegt.

Bereit und frei eindeutig unterscheiden

Ein laufendes Förderband ist nicht zwingend bereit für den nächsten Karton. Die konkrete Ablageposition kann belegt sein oder der nachgelagerte Prozess kann stauen. Vereinbaren Sie, welches Signal eine freie Übergabe bestätigt und wie lange diese Freigabe gilt.

Beschreiben Sie mindestens: Quelle bereit, Ziel frei, Übergabe aktiv, Übergabe bestätigt und Störung. Legen Sie fest, welches System den Zustand setzt und welche Bedingungen ihn wieder aufheben. Diese Liste ist eine Planungsgrundlage, kein fertiges Sicherheitsprotokoll.

Kartonidentität über die Übergabe erhalten

Wenn Kartons sortiert oder einem Auftrag zugeordnet werden, muss ihre Identität den Übergang überstehen. Klären Sie, wo gescannt wird und wie eine fehlende oder doppelte Erkennung behandelt wird. Die Position auf einem Förderband allein ist nicht in jedem Ablauf eine ausreichende Identifikation.

Bei Mischladungen kann ein unbekannter Karton einen anderen Weg benötigen. Dieser Ausnahmeweg sollte vor dem Versuch beschrieben sein, damit der übrige Materialfluss nachvollziehbar weiterläuft oder geordnet angehalten wird.

Stau und Wiederanlauf testen

Testen Sie eine belegte Zielposition, einen unterbrochenen Transport und einen manuell entfernten Karton. Nach dem Wiederanlauf müssen die beteiligten Systeme denselben Bestand und denselben Bearbeitungszustand kennen. Sonst können doppelte Aufträge oder fehlende Kartons entstehen.

Messen Sie auch die Wartezeit. Wenn die nächste Station regelmäßig blockiert, hilft eine höhere Greifgeschwindigkeit allein wenig. Die Kapazität muss über die gesamte Kette geprüft werden.

Verantwortlichkeiten in die Anfrage aufnehmen

Halten Sie fest, wer Fördertechnik, Steuerung, Roboter und Standortintegration liefert. Vereinbaren Sie Tests und Abnahmekriterien für die vollständige Übergabe. KRONA unterstützt Integratoren bei der Abgrenzung des Projektumfangs. Für die erste Bewertung genügen ein Prozessbild, die beteiligten Systeme und typische Ladungsdaten.

Themen
  • Fördertechnik
  • Integration
  • Containerentladung

KRONA U1 entlädt Kartons aus Containern auf Paletten oder Förderbänder und belädt Container mit Kartons von Paletten oder Förderbändern. KRONA U1 kennenlernen →

Roboter und Fördertechnik gemeinsam planen