Die Kosten einer Containerentladung lassen sich nur für einen definierten Leistungsumfang sinnvoll vergleichen. Hier geht es um das Herausnehmen lose geladener Kartons und ihre vereinbarte Übergabe im Lager. Seefracht, Terminalumschlag, Zoll und Standgeld sind andere Kostenpositionen.
Ein Preis pro Container ist ohne Kartonzahl, Ladungszustand und Übergabeziel kaum vergleichbar. Legen Sie zuerst fest, ob Sortieren, Scannen, Palettieren und Abtransport im Preis enthalten sind.
Personalstunden statt nur Entladedauer
Die einfache Rechnung lautet: Personen × Stunden je Person × Vollkosten pro Stunde. Arbeiten drei Personen jeweils drei Stunden, entstehen neun Personalstunden. Bei frei angenommenen 30 Euro pro Personalstunde ergeben sich 270 Euro. Das ist ein Rechenbeispiel, kein deutscher Lohnmittelwert und kein Dienstleisterangebot.
Erfassen Sie Wartezeiten, Vorbereitung und Nacharbeit, soweit diese zum betrachteten Prozess gehören. Wenn eine Person gleichzeitig andere Aufgaben erledigt, ordnen Sie nur den entsprechenden Zeitanteil zu. Reine Anwesenheit und tatsächlich gebundene Arbeitszeit sind nicht immer identisch.
Zusätzliche Positionen sichtbar machen
Fördertechnik, Stapler, Paletten, Betriebsmittel und Betreuung können weitere Kosten verursachen. Manche Positionen fallen je Container an, andere pro Schicht oder Jahr. Verteilen Sie fixe Kosten über eine nachvollziehbare Menge und prüfen Sie die Auswirkung schwankender Auslastung.
Bei einem externen Entladedienst sollten Sie Zuschläge, Wartezeitregelungen und die Übergabegrenze abfragen. Bei eigenem Personal ist eine rechnerische Zeitersparnis nicht automatisch eine Auszahlungseinsparung: Entscheidend ist, ob Kapazität tatsächlich frei wird oder Mehrarbeit vermieden werden kann.
Roboterkosten mit derselben Grenze vergleichen
Für ein Roboterszenario benötigen Sie Nutzungsgebühren oder Investitionskosten, Einrichtung, Integration und verbleibende Handarbeit. Ergänzen Sie den Aufwand für ungeeignete Kartons, Hilfe und nachgelagerte Übergaben. KRONA U1 wird mit projektspezifischem Stundensatz und einmaliger Einrichtung angeboten; die Werte eines Rechners sind keine veröffentlichten Tarife.
Ein frei gewähltes Beispiel: Von 100 Containern im Monat seien 80 für den Roboter geeignet. Dann gehören die Kosten für die übrigen 20 Container weiterhin in den Vergleich. Auch bei den 80 geeigneten Containern kann Arbeit für Kontrolle, Ausnahmefälle oder Palettenwechsel verbleiben.
Einmalige Kosten und Liquidität unterscheiden
Einrichtungsaufwand belastet das erste Jahr anders als den späteren Betrieb. Eine rückzahlbare Kaution bindet Geld, ist aber nicht derselbe Aufwand wie eine nicht rückzahlbare Gebühr. Zeigen Sie deshalb laufende Kosten, Kosten im ersten Jahr und anfänglichen Liquiditätsbedarf getrennt.
Im ROI-Rechner können Sie Mengen, Kosten, geeigneten Anteil und Betriebszeiten ändern. Die vorgegebenen Szenarien dienen nur der Planung. Übernehmen Sie die Ergebnisse eines Pilotprojekts, sobald repräsentative Messwerte vorliegen.
Was ein belastbarer Vergleich enthalten sollte
Dokumentieren Sie Ladungsprofil, Messbeginn und Messende, vollständige Personalzeit und alle eingeschlossenen Leistungen. Rechnen Sie mindestens einen Fall mit geringerer Auslastung durch. Wenn die Wirtschaftlichkeit nur unter dauerhaft optimalen Bedingungen entsteht, sollte genau diese Annahme im Angebot und im Versuch geprüft werden.
- Containerentladung
- Kosten
- Wirtschaftlichkeit
KRONA U1 entlädt Kartons aus Containern auf Paletten oder Förderbänder und belädt Container mit Kartons von Paletten oder Förderbändern. KRONA U1 kennenlernen →
Mit eigenen Kosten rechnen